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Wie lange dauert eine Entrümpelung?

Ein Kellerabteil ist in drei bis fünf Stunden leer, eine Zweizimmerwohnung an einem Tag, eine Vierzimmerwohnung an ein bis zwei Tagen, ein Einfamilienhaus mit Keller und Garage in zwei bis vier Tagen. Zwischen Ihrem Anruf und der leeren Wohnung liegen in der Regel ein bis zwei Wochen, im Notfall geht es schneller.

Stand:

Richtwerte nach Objektgröße

Die Angaben gelten für normal gefüllte Räume mit brauchbarem Zugang. Sehr volle Objekte oder obere Etagen ohne Aufzug verschieben das nach oben.

ObjektDauerAnmerkung
Kellerabteil oder Dachboden3 bis 5 Stundenmeist an einem Vormittag erledigt
Garage oder Schuppen4 bis 6 Stundenlänger, wenn Altöl und Reifen dabei sind
Wohnung, 1 bis 2 Zimmer1 Taginklusive Keller
Wohnung, 3 bis 4 Zimmer1 bis 2 Tagezwei Tage ab dem dritten Stock ohne Aufzug
Einfamilienhaus2 bis 4 Tagemit Dachboden, Keller, Garage und Gartenhaus
Stark vermüllte Wohnung2 bis 4 Tageinklusive Grobreinigung und Lüften

Richtwerte aus der Praxis. Der genaue Zeitplan steht nach der Besichtigung im Angebot.

Was den Zeitplan verschiebt

  • Die Etage. Ohne Aufzug geht jeder Gang über die Treppe, das kann einen halben Tag ausmachen.
  • Der Weg zum Fahrzeug. Hinterhof, Sammelgarage oder ein Halteverbot, das erst beantragt werden muss.
  • Sortieraufwand. Wenn Papiere und Wertsachen gesucht werden sollen, dauert es länger, und das ist gut investierte Zeit.
  • Möbel, die zerlegt werden müssen, etwa Einbauküchen oder Schrankwände, die nicht durch die Tür passen.
  • Sondermüll und Elektrogeräte. Farben und Öle gehen ebenso wie Elektrogeräte an getrennte Annahmestellen, das sind zusätzliche Fahrten.

Vorlauf: Wann kann es losgehen?

Zur Besichtigung komme ich meist innerhalb von zwei bis drei Werktagen. Zwischen Ihrem Anruf und der leeren Wohnung liegen in der Regel ein bis zwei Wochen.

Wenn eine Frist drückt, etwa eine Wohnungsübergabe am Monatsende oder ein Notartermin, sagen Sie das gleich beim ersten Anruf. Dann versuche ich, es einzuschieben. In dringenden Fällen ist auch mal der übernächste Tag möglich.

Was Sie tun können, damit es schneller geht

Am meisten hilft Klarheit: Sagen Sie mir vorher, was bleiben soll, und markieren Sie es. Ich arbeite mit farbigem Klebeband, das hat sich bewährt und verhindert Missverständnisse am Räumungstag.

Was ebenfalls hilft: einen Parkplatz freihalten, den Aufzug reservieren, wenn es einen gibt, und den Schlüssel rechtzeitig übergeben. Was dagegen wenig bringt, ist Vorsortieren. Das kostet Sie Wochen und ändert am Preis kaum etwas.

Wie ein Räumungstag abläuft

Damit Sie wissen, was Sie erwartet: So sieht ein normaler Tag bei einer Wohnungsauflösung aus.

  1. Ab acht Uhr: Schutz und VorbereitungTreppenhaus und Aufzug werden abgedeckt, der Weg zum Fahrzeug frei geräumt. Wenn eine Halteverbotszone eingerichtet ist, wird geprüft, ob sie frei ist.
  2. Vormittag: die großen RäumeZuerst kommt heraus, was Platz macht, also Schränke, Betten, Sofas. Persönliche Unterlagen werden dabei getrennt gesammelt, nicht mit eingepackt.
  3. Mittag: Sortieren und ZwischenfahrtDer erste Transport geht zur Annahmestelle, getrennt nach Holz, Metall, Elektro und Restmüll. Problemstoffe fahren gesondert.
  4. Nachmittag: Nebenräume und DetailsKeller, Dachboden, Balkon, Garage. Danach Teppichboden und Lampen, wenn das vereinbart ist, und Löcher verschließen.
  5. Zum Schluss: Kehren und ÜbergabeBesenrein heißt gefegt und grober Schmutz entfernt. Sie sehen sich die Räume an, dann gibt es Protokoll und Entsorgungsnachweis.

Wenn es wirklich eilt

Es gibt Fälle, in denen zwei Tage bleiben: eine Zwangsräumung, die abgewendet werden soll, ein Notartermin, ein Heimplatz, der sofort frei wird. Dann geht es schneller, mit längeren Tagen und wenn nötig mit Helfern.

Was Sie dafür tun müssen: gleich beim ersten Anruf sagen, bis wann es leer sein muss, und den Zugang sicherstellen. Alles andere organisiere ich. Brauche ich dafür zusätzliche Helfer, steht das vorher im Angebot.

Warum eine Person nicht dreimal so lange braucht wie drei

Eine Frage, die oft kommt: Geht es nicht schneller, wenn mehr Leute anpacken? Bis zu einem Punkt ja, danach nicht mehr. In einer Zweizimmerwohnung mit einem Treppenhaus stehen sich vier Personen gegenseitig im Weg, und der Engpass ist ohnehin der Transporter.

Der Zeitgewinn liegt woanders: in der Vorbereitung. Ein freier Stellplatz direkt vor der Tür spart mehr Zeit als eine zusätzliche Person. Ein reservierter Aufzug ebenso. Und ein Schlüssel, der morgens da ist, statt erst mittags gebracht zu werden.

Bei einem Haus über drei Etagen sieht die Rechnung anders aus, dort hole ich Helfer dazu. Bei einer Wohnung arbeite ich meist allein. Das dauert etwas länger, ist dafür ruhiger, und die Richtwerte oben sind so gerechnet.

Zwei Tage oder zwei halbe Tage?

Bei größeren Objekten stellt sich die Frage, ob am Stück geräumt wird oder verteilt. Beides hat seinen Platz.

Am Stück ist fast immer günstiger und schneller. Der Aufbau, also Treppenhaus abdecken, Halteverbot prüfen, Wege freimachen, fällt nur einmal an, und der Transporter fährt voll statt halbleer zur Annahmestelle.

Verteilt lohnt sich, wenn Sie selbst noch aussortieren möchten oder wenn mehrere Erben nacheinander etwas ansehen wollen. Dann räume ich zuerst die Räume, über die Einigkeit besteht, und komme für den Rest ein zweites Mal. Das kostet etwas mehr, verhindert aber, dass etwas weggeworfen wird, über das noch nicht entschieden ist.

Was ich nicht empfehle: die Räumung so knapp vor den Übergabetermin zu legen, dass kein Puffer bleibt. Ein Tag Luft dazwischen kostet nichts und nimmt viel Druck. Wenn dann doch etwas dazwischenkommt, ein Umzugswagen die Einfahrt blockiert oder der Schlüssel fehlt, ist das kein Drama.

Lieber gleich über Ihren Fall sprechen?

Sie haben einen festen Termin, bis zu dem es leer sein muss? Rufen Sie an, dann planen wir rückwärts.

Häufige Fragen

Wie schnell können Sie kommen?

Zur Besichtigung meist innerhalb von zwei bis drei Werktagen, leer ist die Wohnung in der Regel ein bis zwei Wochen nach Ihrem Anruf. Bei einer drückenden Frist sagen Sie das gleich am Telefon, dann schiebe ich es nach Möglichkeit ein.

Geht eine Räumung auch am Wochenende?

Samstags ja, genauso wie unter der Woche, sonntags nicht. Einen Aufschlag gibt es dafür nicht, es muss nur früh genug feststehen.

Muss ich die ganze Zeit anwesend sein?

Nein. Am besten sind Sie zu Beginn kurz da, um die Räume zu übergeben und offene Fragen zu klären, und am Ende zur Abnahme. Dazwischen genügt es, wenn Sie telefonisch erreichbar sind.

Was passiert, wenn es länger dauert als geplant?

Dann dauert es länger und kostet trotzdem nicht mehr. Der Festpreis steht, das Risiko der Fehleinschätzung liegt bei mir. Genau deshalb sehe ich mir die Räume vorher an.

Wie lange dauert die Besichtigung?

Selten länger als zwanzig Minuten, auch bei einem ganzen Haus. Ich gehe die Räume durch, schaue mir den Weg nach draußen an und frage, was bleiben soll. Den Festpreis bekommen Sie danach schriftlich, meist am selben oder am nächsten Tag.

Kann ich die Räumung auf zwei Termine verteilen?

Ja, das mache ich häufig, wenn mehrere Erben noch etwas ansehen möchten oder Sie selbst aussortieren wollen. Zuerst kommen die Räume dran, über die Einigkeit besteht, der Rest später. Es kostet etwas mehr als eine Räumung am Stück, verhindert aber, dass etwas verschwindet, über das noch nicht entschieden ist.

Lieber gleich über Ihren Fall sprechen?

Wenn Sie zur Dauer einer Räumung noch etwas wissen möchten oder gleich ein Angebot brauchen: Rufen Sie an oder schicken Sie mir ein paar Fotos. Die Besichtigung kostet nichts.

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